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 KoKi - Netzwerk frühe Kindheit; Einladung zur Auftaktveranstaltung

02.02.2010


Die Arbeit von KoKi- Netzwerk für frühe Kindheit in Deggendorf begann zwar schon im September 2009. Jetzt stellt sich die koordinierende Kinderschutzstelle im Landratsamt Deggendorf mit einer Info-Veranstaltung der Öffentlichkeit und den einschlägigen Fachstellen vor.
 
Zur Auftaktveranstaltung dieses neuen „Frühwarnsystems rund um Babys und Kleinkinder“  lade ich Sie herzlich ein für
 
Mittwoch, 10. Februar 2010,
16.00 Uhr bis 18.30 Uhr
 Großer Sitzungssaal des Landratsamtes
 
 
Inhaltlich geht es um erste Erfahrungsberichte in der Zusammenarbeit zwischen KoKi und Familien, womit die Arbeit der KoKi auch gegenüber der Öffentlichkeit noch transparenter werden soll.
 
Bei der Auftaktveranstaltung geben kompetente und erfahrene Referenten (Prof. Dr. Wolfgang Buchholz-Graf, Prof. Dr. Elisabeth Mützel, Chefarzt Dr. Michael Mandl) zum Thema „Frühe Hilfen“ den Teilnehmern der Veranstaltung neue, brauchbare Anregungen für die alltägliche Praxis (siehe Programmanhang).
  
Ergänzende Infos zur KoKi:
 
Der Landkreis Deggendorf zählt zu einem der ersten Standorte in Niederbayern, an dem eine Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) etabliert wurde.
 
KoKi bedeutet in kurzen Worten „Eltern zu unterstützen, damit ihre Kinder gesund und liebevoll aufwachsen können“. Es geht dabei nicht um Stigmatisierung und Kontrolle, sondern um Begleitung und Förderung zu einem Zeitpunkt, bei dem bei der Familie noch Veränderungs-Ressourcen vorhanden sind.
 
Das Angebot der KoKi richtet sich dabei an alle Eltern in schwierigen Lebenslagen, wie Erziehende, die sich alleingelassen und überfordert fühlen und Kinder im Alter von 0-3 Jahren haben. Gemeinsam mit den Eltern werden Lösungen für Problemsituationen erarbeitet und Kontakte zu anderen Facheinrichtungen hergestellt, die den Familien kompetente Hilfe anbieten.
  
Dazu stehen im Landkreis verschiedene Fachdienste, wie künftig Familienpaten, Elternkurse, Beratungsstellen, etc. zur Verfügung.
 
KoKi bedeutet aber auch Netzwerkarbeit mit dem Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Netzwerkpartnern zu optimieren.
 
Fachlich besetzt ist die KoKi mit Roswitha Strangmüller. Die Soziapädagogin (FH) sammelte bereits in der KoKi Regensburg und der dortigen Katholischen Jugendfürsorge erste Erfahrungen.
„Meine Hauptaufgabe wird es sein, werdende Eltern und junge Familien mit Kindern bis zu drei Jahren in schwierigen Lebenslagen so zu unterstützen, dass Familien die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder weiterhin leisten oder mit Hilfe reflektieren und verbessern können.“
 

Landrat Christian Bernreiter und der Leiter des Amtes für Jugend und Familie, Horst Reckerziegel, begrüßen die KoKi, besetzt mit einer Vollzeitkraft, als wichtige Ergänzung des bestehenden niederschwelligen und präventiven Hilfsangebotes.